16 April 2026, 16:23

Leonhard Pfunds erste Weltcup-Saison: Zwischen Erschöpfung und Hoffnung für den Biathlon

Ein Triathlet in Anzug und Sonnenbrille steht auf einer Bahn mitten im Rennen, die Arme verschränkt mit einem entschlossenen Gesichtsausdruck.

Leonhard Pfunds erste Weltcup-Saison: Zwischen Erschöpfung und Hoffnung für den Biathlon

Leonhard Pfund hat seine erste vollständige Weltcup-Saison im Biathlon abgeschlossen. Der deutsche Athlet blickt nun auf die nächste Herausforderung – und ist sich der wachsenden Erwartungen bewusst, die auf seinen Schultern lasten. Nach einem anspruchsvollen Jahr bleibt er optimistisch für die Zukunft dieses Sports in seinem Land.

Die Saison 2022/2023 war Pfunds erste komplette Weltcup-Kampagne. Er beschrieb den dicht gedrängten Wettkampfkalender als kräftezehrend, mit Rennen oft drei Mal pro Woche oder häufiger. Trotz der hohen Belastung räumte er ein, in einigen Wettbewerben Schwierigkeiten gehabt zu haben.

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Dennoch gelang es Pfund, herausragende Leistungen zu zeigen: Er sicherte sich seinen ersten Sieg im IBU-Cup sowie eine Silbermedaille bei den Europameisterschaften. Diese Erfolge erzielte er, obwohl er die aktuellen Probleme des deutschen Biathlons im Vergleich zu früheren Erfolgen nicht verschweigt.

Für die Zukunft sieht Pfund Potenzial im Nachwuchsprogramm. Er betonte, es gebe viele motivierte und talentierte junge Athleten, die bereit seien, die nächste Stufe zu erreichen. Entschlossen, die Skeptiker zu widerlegen, zeigte er sich überzeugt, dass die kommenden Jahre eine Aufwärtsentwicklung für den deutschen Biathlon bringen werden.

Bevor die nächste Saison beginnt, plant Pfund nun eine Phase der Erholung. Er trägt sowohl den Druck der Erwartungen als auch die Überzeugung, dass bessere Ergebnisse bevorstehen. Sein Fokus bleibt darauf gerichtet, zu beweisen, dass der deutsche Biathlon noch eine starke Zukunft hat.

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