Laserpointer blendet Helikopter-Besatzung bei Nachtflug über Bückeburg
Maximilian SchönlandLaserpointer blendet Helikopter-Besatzung bei Nachtflug über Bückeburg
Helikopter der Heeresflieger mit Laserpointer angegriffen
Eine Besatzung eines Heeresflieger-Helikopters wurde während eines nächtlichen Anflugs auf den Flugplatz Achum von einem grünen Laserpointer gezielt geblendet. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, dem 22. März, gegen 23:40 Uhr. Die Behörde hat daraufhin ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Eingriffe in den Luftverkehr eingeleitet.
Der Laserangriff erfolgte, als der Helikopter über dem Bückeburger Ortsteil Rusbend flog. In einer Höhe zwischen 150 und 240 Metern wurde die Besatzung – zwei Piloten im Alter von 31 und 43 Jahren – von dem Lichtstrahl geblendet. Beide unterzogen sich unmittelbar nach der Einwirkung ärztlichen Untersuchungen.
Die Polizei in Bückeburg stuft den Vorfall als gefährliche Beeinträchtigung des Luftverkehrs ein. Eine örtliche Fahndung in Rusbend blieb bisher ergebnislos. Die Identität des Täters ist unbekannt, da die Ermittler noch keine Details an die Öffentlichkeit gegeben haben.
Die Untersuchungen zum Laserangriff dauern an, bisher gab es keine Festnahmen. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die von Laserpointern für Flugzeuge in niedrigen Flughöhen ausgehen. Die Behörde rufen Zeugen auf, sich mit Hinweisen zu melden.