21 March 2026, 00:31

Landtagswahl Rheinland-Pfalz: SPD und CDU liefern sich spannendes Duell um die Macht

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text zur Parteipromotion.

Schweitzer: SPD soll lenken, nicht nur mitfahren - Landtagswahl Rheinland-Pfalz: SPD und CDU liefern sich spannendes Duell um die Macht

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU

Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz verspricht ein enges Duell zwischen SPD und CDU zu werden. Umfragen zeigen beide Parteien fast gleichauf, wobei die CDU leicht in Führung liegt. Trotz des knappen Rennens zeigt sich SPD-Spitzenkandidat Alexander Schweitzer siegesgewiss.

Seit 1991 regiert die SPD in Rheinland-Pfalz ununterbrochen, doch aktuelle Erhebungen deuten an, dass die CDU die Nase vorn haben könnte. Schweitzer schließt eine große Koalition nicht aus, falls keine Partei eine klare Mehrheit erringt. Betont aber, sein Ziel sei es, die Regierung anzuführen – und nicht nur als Juniorpartner mitzuwirken.

Bei einer Abschlusskundgebung in Landau erhielt Schweitzer Rückendeckung von den früheren SPD-Ministerpräsidenten Malu Dreyer, Kurt Beck und Rudolf Scharping. Er verglich die Führung einer Koalition mit der eines Schiffskapitäns und Matrosen und unterstrich, dass Erfahrung in schwierigen Zeiten entscheidend sei.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten wechselte die Macht im Land mehrfach zwischen SPD und CDU. Kurt Beck (SPD) regierte von 2002 bis 2010, gefolgt von Julia Klöckner (CDU) bis 2016. Malu Dreyer (SPD) führte die Regierung bis 2023, seitdem hat Christian Baldauf (CDU) das Amt inne. Koalitionen in der Region umfassten häufig die Grünen oder die FDP als kleinere Partner.

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Schweitzer machte deutlich, dass er unter einer CDU-geführten Regierung kein Kabinettsposten annehmen würde. Seine Haltung spiegelt die hohe Brisanz der Wahl wider, bei der keine der beiden Parteien die Führungsrolle kampflos abgeben will.

Das Wahlergebnis wird entscheiden, ob die SPD ihre langjährige Regierungszeit verlängert oder die CDU die Macht übernimmt. Eine große Koalition bleibt denkbar, doch Schweitzer signalisierte klar, dass er lieber selbst an der Spitze stehen möchte. Die Wahl wird die politische Ausrichtung Rheinland-Pfalz' für die kommenden Jahre prägen.

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