03 May 2026, 00:26

KSIs alter Witz über Gewalt gegen Schwangere löst Empörungswelle aus

Drei schwangere Frauen, die fröhlich mit einer Frau, die ein Baby hält, vor einem hellen Hintergrund stehen.

KSIs alter Witz über Gewalt gegen Schwangere löst Empörungswelle aus

Ein im Jahr 2017 wiederaufgetauchtes Video bringt den Britain’s Got Talent-Juror KSI in die Kritik. In der Aufnahme macht er einen Witz über Gewalt gegen schwangere Frauen – und erntet dafür scharfe Verurteilung von Initiativen gegen häusliche Gewalt. Die umstrittenen Äußerungen haben die Debatte über sein früheres Online-Verhalten neu entfacht.

Auslöser ist ein inzwischen gelöschtes YouTube-Video, in dem KSI auf den Rat seiner Mutter zu Kondomen reagiert. Im Gespräch „scherzte“ er, falls eine Frau von ihm schwanger werde, würde er „das Baby aus ihr herausboxen“. Die Bemerkung, die Jahre vor seiner heutigen Rolle bei Britain’s Got Talent fiel, kursiert nun wieder im Netz – und löst eine Welle der Empörung aus.

Die Hilfsorganisation Women’s Aid, eine führende Initiative gegen häusliche Gewalt, verurteilte den „Witz“ als inakzeptabel. Eine Sprecherin betonte, solche Aussagen verharmlosten Gewalt gegen Frauen und förderten schädliche Einstellungen. Die Organisation unterstrich, dass Misshandlung in keiner Form ein Thema für Späße sein dürfe.

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Ein Vertrauter KSIs räumte ein, dass er das alte Video bereue. Man gebe zu, dass die Wortwahl unangemessen gewesen sei, und betone, seine Haltung habe sich seitdem geändert. Die Entschuldigung konnte die Kritik von Aktivist:innen und Nutzer:innen in sozialen Medien jedoch kaum besänftigen.

Der Vorfall zeigt, wie langfristig die Folgen von Online-Inhalten sein können – selbst Jahre nach ihrer Veröffentlichung. KSIs Position als prominenter TV-Juror hat die Prüfung seiner früheren Aussagen noch verschärft. Women’s Aid und andere Gruppen fordern weiterhin Konsequenzen für Äußerungen, die Gewalt gegen Frauen verharmlosen.

Quelle