15 April 2026, 20:20

"Kein Weiter so": Wie Nils von der Kall die Zeit in die Zukunft führt

Schwarz-weißes Papier mit dem Text "Glad News for 1941 Quality and Service at a Fair Price" darauf gedruckt.

"Kein Weiter so": Wie Nils von der Kall die Zeit in die Zukunft führt

Nils von der Kall übernahm im Februar 2023 die Geschäftsführung der Zeit, nachdem Rainer Esser nach langer Amtszeit ausgeschieden war. Der neue Chef hat deutlich gemacht, dass sich die Medienlandschaft im Wandel befindet – und der Verlag sich anpassen muss, um seine Zukunft zu sichern.

Von der Kall hat bereits ehrgeizige Ziele für das Unternehmen gesetzt. Unter seiner Führung verzeichnet die Zeit eine Rekordzahl an Abonnements. Dennoch räumt er erhebliche Herausforderungen ein, insbesondere durch einen schwächelnden Werbemarkt, der die Einnahmen weiterhin belastet.

Der neue Geschäftsführer betont, dass es kein "Weiter so" geben dürfe. Er plant, alle wichtigen Bereiche des Verlags zu überprüfen, um eine strategische Ausrichtung zu definieren, die den Erfolg über das Jahr 2030 hinaus sichert. Sein Ansatz spiegelt einen branchenweiten Trend wider, bei dem Verlage erkennen, dass sie sich transformieren müssen, um qualitativ hochwertigen Journalismus langfristig zu schützen.

Von der Kall hat mehrfach darauf hingewiesen, dass der Mediensektor vor grundlegenden Veränderungen stehe. Seine Priorität liegt darin, eine eigene Vision für die Zeit zu entwickeln und das Unternehmen durch eine Phase zu steuern, die er als entscheidend für die gesamte Branche beschreibt.

Mit einer Rekordzahl an Abonnements beginnt für die Zeit unter von der Kalls Führung eine neue Ära. Sein Fokus auf Umstrukturierung und langfristige Planung deutet auf einen Wandel in der Arbeitsweise des Verlags hin. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob diese Maßnahmen die Position des Unternehmens in einer sich verändernden Medienwelt sichern können.

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