Jürgen Wendt erhält Bundesverdienstkreuz für 40 Jahre Kommunalpolitik in Braunschweig
Elsa JunckJürgen Wendt erhält Bundesverdienstkreuz für 40 Jahre Kommunalpolitik in Braunschweig
Jürgen Wendt, ein langjähriger Politiker aus Braunschweig, ist für seinen jahrzehntelangen Einsatz im öffentlichen Dienst ausgezeichnet worden. Seine Karriere umfasst mehr als 40 Jahre, geprägt von wegweisenden Infrastrukturprojekten und Führungspositionen in der Kommunalpolitik. Kürzlich erhielt er das Bundesverdienstkreuz für seine Verdienste.
Wendt trat 1981 dem Braunschweiger Bezirksrat bei und wurde Teil des neu geschaffenen Systems der Bezirksräte. In Bezirk 111 übernahm er unter dem Bezirksbürgermeister Ewald Zoschke die Rolle des Fraktionsvorsitzenden. Seine frühe Arbeit umfasste die Mitwirkung in Ausschüssen für Sport, Stadtplanung, Umwelt sowie Grünflächen.
1988 folgte er Birgit Schaff (CDU) als Bezirksbürgermeister von Wabe-Schunter nach. Während seiner Amtszeit leitete er bedeutende Vorhaben wie die Sanierung von Straßen in Riddagshausen und den Bau des Querumer Kreisverkehrs. Zudem führte er unter seiner Führung den ersten Straßenbaubeitrag der Stadt ein – einen wichtigen Schritt zur Finanzierung der lokalen Infrastruktur.
Nach 15 Jahren als Bezirksbürgermeister wechselte Wendt 2001 in den Braunschweiger Stadtrat, dem er bis 2016 angehörte. Im vergangenen Jahr wurde er für 50 Jahre CDU-Mitgliedschaft geehrt, bevor ihm am 1. November 2023 das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde.
Wendts Laufbahn steht für ein langes Engagement in der kommunalen Verwaltung und Entwicklung. Seine Arbeit an Infrastrukturprojekten – von Straßensanierungen bis zum Querumer Kreisel – hat in Braunschweig bleibende Spuren hinterlassen. Mit dem Bundesverdienstkreuz wird nun offiziell sein jahrzehntelanger Einsatz für das Gemeinwohl gewürdigt.






