Jens Zangenfeind gewinnt Landrats-Stichwahl in Miesbach mit 78 Prozent
Maximilian SchönlandJens Zangenfeind gewinnt Landrats-Stichwahl in Miesbach mit 78 Prozent
Jens Zangenfeind hat die Stichwahl um das Amt des Landrats im Landkreis Miesbach mit einem deutlichen Ergebnis von 78 Prozent der Stimmen gewonnen. Der Kandidat der Freien Wählergemeinschaft (FWG) setzte sich damit klar gegen Franz Schnitzenbaumer durch, der lediglich 22 Prozent erreichte. Ursprünglich hatten sich sieben Bewerber um die Nachfolge des scheidenden Amtsinhabers Olaf von Löwis beworben.
Die Wahl folgte auf von Löwis' Entscheidung, keine zweite Amtszeit anzustreben. Der Christlich-Soziale-Union-(CSU)-Politiker hatte das Amt seit etwa einem Jahrzehnt inne, nachdem er Wolfgang Rzehak von den Grünen abgelöst hatte.
In der ersten Runde traten sieben Kandidaten an, um von Löwis zu ersetzen – darunter Zangenfeind, ehemaliger Bürgermeister von Hausham, und Schnitzenbaumer, der zuvor als Bürgermeister von Schliersee amtierte. In der Stichwahl blieb schließlich nur dieses Duo übrig, wobei Zangenfeind einen überzeugenden Sieg davontrug.
Detaillierte Daten zu Verschiebungen in den Wählerpräferenzen oder zu übergeordneten politischen Veränderungen in Miesbach seit der letzten Wahl liegen nicht vor. Im Mittelpunkt standen vielmehr die lokale Erfahrung der Kandidaten und ihre Parteizugehörigkeit.
Zangenfeinds Erdrutschsieg markiert einen klaren Führungswechsel in Miesbach. Der neue Landrat, unterstützt von der FWG, übernimmt das Amt nach nur einer Amtszeit unter der CSU-Führung von Löwis. Seine frühere Tätigkeit als Haushamer Bürgermeister deutet auf Kontinuität in der kommunalen Verwaltung hin.






