Hertha BSC scheitert am Aufstieg – und steht vor radikaler Wende
Maximilian SchönlandHertha BSC scheitert am Aufstieg – und steht vor radikaler Wende
Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen nach 0:1 gegen den 1. FC Magdeburg geplatzt
Die Mannschaft kämpft seit Wochen mit einer schwachen Form: In den letzten vier Spielen holte sie nur einen Punkt und erzielte ein einziges Tor. Nun stehen Spieler und Verantwortliche vor einer Phase des Umbruchs, während der Verein einen umfassenden Neuanfang vorbereitet.
Die Niederlage gegen Magdeburg besiegelte das Aus für Hertha BSCs Rückkehr in die Bundesliga. Cheftrainer Stefan Leitl reagierte während der Partie mit der Auswechslung des besten Torschützen – mangelnder Einsatz war der Grund. Nach dem Spiel kündigte er eine intensive Trainingswoche an, um die Leistungsdefizite zu beheben.
Stürmer Luca Schuler gab offen zu, dass die Mannschaft aktuell „einfach nicht gut genug“ sei. Zusammen mit Teamkollege Fabian Reese nannte er die Torlosigkeit als zentrales Problem. Schuler hofft dennoch auf bessere Ergebnisse in den letzten Spielen gegen die SpVgg Greuther Fürth und Arminia Bielefeld.
Abseits des Platzes deutete Geschäftsführer Peter Görlich einen Strategiewechsel an. Der Verein könnte sich künftig nicht mehr ausschließlich auf den Aufstieg konzentrieren, sondern einen grundlegenden Neuaufbau anstreben. Mittelfeldspieler Diego Demme, dessen Vertrag nicht verlängert wird, wird vor seinem Abschied noch in den verbleibenden Partien auflaufen.
Mit ungewissen Perspektiven für mehrere Leistungsträger steht Hertha BSC nun ein Sommer voller tiefgreifender Veränderungen bevor.
Die Niederlage gegen Magdeburg setzt dem Aufstiegsvorhaben Hertha BSCs ein Ende. Eine schwierige Saison geht mit zwei weiteren Spielen zu Ende, bevor der Kader grundlegend umgestaltet wird. Die von Görlich skizzierte neue Ausrichtung deutet auf einen anderen Ansatz für die kommende Spielzeit hin.






