Hammer schließt zwei Standorte in Niedersachsen – weitere Filialen in Gefahr
Janos PieperHammer schließt zwei Standorte in Niedersachsen – weitere Filialen in Gefahr
Die Hammer Raumstylisten GmbH hat den Betrieb der angeschlagenen Baumarktkette Hammer nach deren Insolvenz übernommen. Das Unternehmen wird das Geschäftsmodell überarbeiten, was zur Schließung mehrerer Filialen führen wird. Zwei Standorte in Niedersachsen haben bereits ihr endgültiges Schließungsdatum bestätigt.
Die Hammer-Märkte in Wolfsburg (Brandgehege 5b) und Braunschweig (Hansestraße 30) werden am 31. Oktober endgültig ihre Türen schließen. Beide Filialen führen derzeit Räumungsverkäufe durch, um die restlichen Bestände zu veräußern.
Durch eine Vereinbarung mit der Investorengruppe REThink Consortium bleiben 93 Filialen erhalten, wodurch rund 1.200 Arbeitsplätze gesichert werden. Einige dieser Standorte sollen modernisiert werden, während andere strategische Anpassungen erfahren, um sie an das neue Geschäftsmodell anzupassen. Die Hammer-Märkte in Salzgitter, Wolfenbüttel, Goslar, Helmstedt und Gifhorn führen ihren Betrieb fort. In Medienberichten ist von weiteren Schließungen in Sachsen-Anhalt und anderen Regionen die Rede, doch wurden bisher keine zusätzlichen konkreten Standorte für eine Schließung zum 31. Oktober bestätigt.
Die Umstrukturierung bedeutet zwar eine insgesamt geringere Anzahl an Hammer-Filialen, die verbleibenden Standorte werden jedoch nach einer überarbeiteten Strategie weitergeführt. Bisher hat das Unternehmen nicht bekannt gegeben, ob über die bereits bestätigten Schließungen hinaus weitere folgen werden.