Großrazzia gegen Drogenhändler: 600.000 Euro Beute und elf Festnahmen in Norddeutschland
Maximilian SchönlandGroßrazzia gegen Drogenhändler: 600.000 Euro Beute und elf Festnahmen in Norddeutschland
Deutsche Behörden haben ein großes Drogenhändlernetzwerk zerschlagen, nachdem eine Reihe koordinierter Razzien durchgeführt wurden. Bei der Aktion am 27. Mai gerieten elf Verdächtige ins Visier, die der organisierten Kriminalität und dem großangelegten Drogenhandel verdächtigt werden. Polizei und Zollbeamte beschlagnahmten Drogen im Wert von knapp 600.000 Euro sowie Waffen und Bargeld.
An der großangelegten Operation waren der deutsche Zoll (ZOLL) sowie Landespolizeikräfte aus Bremen, Oldenburg und Vechta beteiligt. Die Beamten durchsuchten 17 Objekte, die mit den Beschuldigten in Verbindung standen. Ihnen wird gewerbsmäßiger und bandenmäßiger Drogenhandel vorgeworfen. Bei den Durchsuchungen konfiszierten die Ermittler mehr als 13 Kilogramm Betäubungsmittel, darunter Kokain, Cannabisprodukte und verschreibungspflichtige Medikamente.
Ein sogenanntes „Drogen-Taxi“, das im Raum Oldenburg operierte, wurde als zentraler Bestandteil des Vertriebsnetzwerks identifiziert. Neben den Drogen beschlagnahmten die Behörden zwei scharfe Schusswaffen und über 40.000 Euro Bargeld. Die von der Gemeinsamen Drogenermittlungsgruppe der Bremer Polizei und dem Zollfahndungsamt Hannover geführte Untersuchung führte zur Untersuchungshaft für zwei Verdächtige.
Durch die Aktion wurde eine bedeutende Drogenversorgungskette in Norddeutschland unterbrochen. Mit elf Beschuldigten in der Ermittlungsschleife und einer großen Menge beschlagnahmter Rauschgiftbestände haben die Behörden die Handlungsfähigkeit der Gruppe deutlich eingeschränkt. Die Ermittlungen der Sonderkommission laufen weiterhin auf Hochtouren.






