25 December 2025, 04:54

Göttingens neue Ausstellung zeigt vergessene Schicksale der NS-Zwangsarbeit

Ein Zug auf Schienen mit Bäumen, Strommasten mit Kabeln, Autos und Gebäuden links und eine Brücke vorne, die Rauch ausstößt.

Göttingens neue Ausstellung zeigt vergessene Schicksale der NS-Zwangsarbeit

Neue Dauerausstellung in Göttingen beleuchtet die Geschichte von Zwangsarbeit im Nationalsozialismus

Unter dem Titel „Spuren europäischer Zwangsarbeit: Südniedersachsen 1939–1945“ präsentiert die Stiftung Gedenkstätten Bahnhof Belsen eine neue Dauerausstellung, die sich mit dem Schicksal von Zwangsarbeiter:innen während der NS-Zeit auseinandersetzt. Die Schau beleuchtet persönliche Schicksale, Orte der Zwangsarbeit und deren Verbindung zur nationalsozialistischen Ideologie aus einer gesamt­europäischen Perspektive.

Im Mittelpunkt steht die systematische Ausbeutung von Zwangsarbeiter:innen in Südniedersachsen zwischen 1939 und 1945. Die Ausstellung zeigt, wie verschleppte Menschen in nahezu allen Bereichen der deutschen Kriegswirtschaft ausgebeutet wurden – unter ständiger Lebensgefahr. Besucher:innen können individuelle Berichte nachvollziehen, regionale Zwangsarbeitsstätten erkunden und die ideologischen Hintergründe dieser Verbrechen verstehen.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10:00 bis 14:00 Uhr, donnerstags verlängert von 15:00 bis 18:00 Uhr. Zusätzlich geöffnet am ersten Sonntag im Monat von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Am Donnerstag, dem 20. November 2025, um 18:00 Uhr, führt der Mitarbeiter Arndt Kohlmann durch die Ausstellung. Aktuelle Informationen bietet die Stadtverwaltung über die Messenger-Dienste Telegram und Notify an. Der digitale Assistent Vewalti beantwortet zudem grundlegende Fragen und vermittelt bei Bedarf weitere Ansprechpartner.

Die Ausstellung vermittelt tiefgehende Einblicke in ein dunkles Kapitel der europäischen Geschichte. Wer Feedback oder Anmerkungen zur Ankündigung hat, kann sich per E-Mail an YourOpinion@ourwebsite wenden. Das Projekt möchte das Gedenken bewahren und zur Auseinandersetzung mit den Folgen der NS-Zwangsarbeit anregen.