Goslarer Schüler testen ihr Wissen zu Drogen, Alkohol und E-Scooter-Regeln
Margret auch SchlauchinGoslarer Schüler testen ihr Wissen zu Drogen, Alkohol und E-Scooter-Regeln
Präventionsworkshop in Goslar: 132 Zehntklässler testen ihr Wissen zu Alkohol, Drogen und E-Scooter-Sicherheit
Ein kürzlich in Goslar durchgeführter Präventionsworkshop brachte 132 Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen zu einem interaktiven Quiz über Alkohol, Drogen und die Sicherheit im Umgang mit E-Scootern zusammen. Die unter dem Titel "Lock and Load!"* stehende Veranstaltung war Teil einer umfassenden Initiative, um Jugendliche über die Risiken von Suchtverhalten und Verkehrsverstößen aufzuklären. Organisiert von lokalen Wohlfahrtsverbänden, der Polizei und dem Jugendschutz, zielte der Workshop darauf ab, durch Selbstreflexion und Rechtsbewusstsein Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Goslarer Verkehrsgerichtstage statt, mit Teilnehmenden der Realschule Goldene Aue und des Ratsgymnasiums. Claudia Hopp und Anna-Lena Meyer-Niehoff leiteten Aktivitäten, in denen die Jugendlichen ihre persönlichen Stärken, Interessen und Werte erkundeten, um eine symbolische "Schutzmauer" gegen Sucht zu errichten. In Diskussionen wurde thematisiert, wie soziale Medien, Fernsehsendungen und Musik den Konsum von Suchtmitteln oft verharmlosen – ohne den notwendigen Kontext zu liefern.
Ein zentraler Schwerpunkt lag auf den rechtlichen Folgen von Trunkenheit im Verkehr. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass E-Scooter-Fahrer mindestens 14 Jahre alt sein müssen und diese Fahrzeuge versichert sowie für den Straßenverkehr zugelassen sein müssen. Das Quiz-Format förderte die aktive Teilnahme, während die Veranstalter – darunter das HaLt-Netzwerk, die Lukas-Werk-Stiftung und das Präventionsteam der Goslarer Polizei – die Bedeutung frühzeitiger Aufklärung betonten.
Das HaLt-Netzwerk setzt sich seit Langem gegen die zunehmende Konfrontation von Jugendlichen mit suchtauslösenden Substanzen ein. Der Workshop war eine von vielen Maßnahmen, die schädlichen Trends durch Aufklärung und praktische Hilfestellung entgegenwirken sollen.
Am Ende der Veranstaltung waren die Teilnehmenden besser über die Gefahren von Alkohol- und Drogenkonsum und Verkehrsregeln informiert. Die Organisatoren hoffen, dass der Workshop zu einer nachhaltigen Auseinandersetzung mit verantwortungsvollem Verhalten anregt. Künftige Präventionsprogramme in Goslar sollen auf diesem Modell aufbauen und Rechtswissen mit Strategien zur persönlichen Entwicklung verbinden.