Gifhorns Mühlenmuseum droht der Kollaps – 280.000 Euro sollen Verfall stoppen
Margret auch SchlauchinGifhorns Mühlenmuseum droht der Kollaps – 280.000 Euro sollen Verfall stoppen
Gifhorns Mühlenmuseum leidet unter schwerem baulichen Verfall – dringende Sanierung nötig
Das Mühlenmuseum in Gifhorn steht vor akuten strukturellen Schäden, die umgehend behoben werden müssen, um weiteren Verfall zu verhindern. Die Stadtverwaltung hat nach der Insolvenz des privaten Betreibers Notfallmittel in Höhe von 280.000 Euro beantragt, da keine andere Finanzierungsquelle für die Arbeiten zur Verfügung steht.
Das Museumsgebäude hat jahrelange Vernachlässigung erlitten, was zu gravierenden Problemen führte – darunter Holzschädlinge in tragenden Balken und bröckelnde Dachziegel. Viele Baumaterialien haben ihre Lebensdauer überschritten, und ohne sofortiges Handeln werden die Sanierungskosten stark ansteigen.
Auch die historische Bockwindmühle Viktoria auf dem Gelände zeigt Zeichen des Verfalls, wobei aktuelle Berichte weniger die früheren Renovierungen als vielmehr den finanziellen Kollaps des Betreibers thematisieren. Seit dessen Insolvenz Ende Februar 2026 sieht sich die Stadt zum Eingreifen gezwungen.
Die Gifhorner Verwaltung betont, dass der Erhalt des Bauwerks eine öffentliche Verantwortung sei. Da der private Betreiber die Kosten nicht tragen kann, wird der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung über die Notfallmaßnahme abstimmen. Bei Zustimmung sollen die 280.000 Euro die dringendsten strukturellen Mängel beheben. Ziel ist es, das Gebäude zu stabilisieren und weiteren Verfall zu stoppen. Ohne diese Mittel bleibt die Zukunft des Museums ungewiss.






