Gifhorns Bürgermeisterkandidatin fordert Stopp der Mühlenmuseum-Sanierung für mehr Bildung
Janos PieperGifhorns Bürgermeisterkandidatin fordert Stopp der Mühlenmuseum-Sanierung für mehr Bildung
Jacqueline Kleinhans, ausgebildete Pädagogin mit zehnjähriger Erfahrung als Schulsozialarbeiterin in Gifhorn, kandidiert für das Amt der Bürgermeisterin. Sie vertritt die Bürgerinitiative „Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt“, die einen grundlegenden Wandel in der Kommunalpolitik fordert. Im Mittelpunkt ihres Wahlkampfs stehen Transparenz, Bürgerbeteiligung und eine kritische Überprüfung kostspieliger Projekte wie die Sanierung des Mühlenmuseums.
Kleinhans übt scharfe Kritik an den aktuellen Plänen der Stadt für das Mühlenmuseum. Sie argumentiert, dass die Sanierung die öffentlichen Haushaltsmittel belaste und die Gelder stattdessen in Schulen fließen sollten. Die Initiative fordert eine vollständige Neubewertung des Projekts und bringt sogar einen Abriss oder alternative Nutzungen des Geländes ins Spiel.
Über die Museumsdebatte hinaus umfassen die Schwerpunkte der Gruppe öffentliche Sicherheit, Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung. Zudem setzen sie sich für eine schlankere Verwaltung und mehr bürgerschaftliches Engagement ein. Ein Vorschlag sieht vor, wenig genutzte städtische Immobilien umzuwidmen – etwa den Ratsweinkeller in ein Standesamt umzuwandeln.
Die Plattform „Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt“ will mit einer faktenbasierten, überparteilichen Politik eine breite Wählerschaft ansprechen. Kleinhans, Mutter einer erwachsenen Tochter, die selbst Lehramtsanwärterin ist, ruft die Bürger zur Mitgestaltung auf. Die Initiative sucht aktiv Kandidaten, die auf ihrer Liste antreten möchten, und lädt alle Interessierten ein, die die Zukunft der Stadt mitprägen wollen.
Kleinhans und ihre Gruppe drängen auf eine Neuausrichtung der Gifhorner Kommunalpolitik. Zu ihren Forderungen gehören die Umverteilung von Mitteln aus dem Mühlenmuseumsprojekt zugunsten der Bildung sowie eine Neukonzeption der städtischen Raumnutzung. Nun geht es darum, vor der Wahl lokale Unterstützung zu mobilisieren.






