Gianni Versaces Mode-Legende leuchtet für ein Wochenende in Paris auf
Eine große Retrospektive des Schaffens von Gianni Versace eröffnet im Musée Maillol in Paris
Im Pariser Musée Maillol ist eine umfassende Retrospektive der Arbeiten von Gianni Versace eröffnet worden. Die Ausstellung ist die erste Modenschau, die jemals in dem Haus an der Rue de Grenelle stattfindet. Ab Freitag, dem 5. September 2023, werden fast 100 Outfits sowie 450 weitere Exponate zu sehen sein.
Kuratiert wird die Schau von Karl von der Ahé und Saskia Lubnow in Zusammenarbeit mit dem Berliner Unternehmen Dreamrealizer, das bereits sieben ähnliche Versace-Ausstellungen in ganz Europa organisiert hat. Die Pariser Retrospektive ist jedoch nur von kurzer Dauer und endet bereits am 6. September.
Die Ausstellung präsentiert Mannequins, die auf einem nachgebauten Laufsteg thematisch arrangiert sind. Neben Kleidungsstücken sind auch Schmuck, Wohnaccessoires und Videointerviews zu sehen. In einem separaten Raum wird eine Aufnahme von Versaces letztem Auftritt gezeigt – seinem Abschiedsgruß nach der Atelier-Versace-Show im Winter 1998.
Ein markantes Exponat fehlt jedoch: das ikonische „Sicherheitsnadel-Kleid“, das Elizabeth Hurley 1994 trug. Stattdessen zeigt ein Bildschirm den französischen Wikipedia-Eintrag zu dem Kleid. Die Schau würdigt zudem Versaces Paris-Debüt 1989, als er im Hotel Ritz seine erste Haute-Couture-Kollektion vorstellte.
Die Retrospektive bietet eine seltene Gelegenheit, Versaces Werk in der Stadt zu erleben, in der er erstmals Haute Couture präsentierte. Mit fast 450 Exponaten gibt sie einen detaillierten Einblick in seinen Einfluss auf die Mode. Die Ausstellung schließt bereits nach einem einzigen Wochenende, am 6. September.






