19 March 2026, 10:39

Gewerkschaften fordern höhere Reisekostenzuschüsse wegen explodierender Spritpreise

Plakat mit zwei Personen vor einem Berg- und Baumhintergrund mit der Aufschrift "Was unser Freihandel bedeutet - britischer Granit Arbeiter - Die Fair-Wage-Klausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

Gewerkschaftsfraktion fordert höhere Kilometergeldzuschläge wegen gestiegener Kraftstoffpreise - Gewerkschaften fordern höhere Reisekostenzuschüsse wegen explodierender Spritpreise

Steigende Spritpreise in Deutschland treiben Gewerkschaften zu Forderungen nach höheren Reisekostenzuschüssen

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Die stark gestiegenen Diesel- und Benzinpreise, angetrieben durch die Konflikte im Nahen Osten, belasten Pendler in Deutschland schwer. Nun fordern politische Vertreter und Gewerkschaften Maßnahmen, um die finanzielle Last für Arbeitnehmer zu verringern.

Die Arbeitnehmerflügel von CDU und CSU setzen sich für eine Erhöhung des steuerfreien Kilometergelds ein. Derzeit liegt der Satz bei 30 Cent pro Kilometer – sie streben eine Anhebung auf 38 Cent für dienstliche Autofahrten an. Zwei Wege zur Anpassung werden diskutiert: entweder eine Änderung des Bundesreisekostengesetzes oder eine Angleichung an die bereits höhere Pendlerpauschale, die im Gesetz verankert ist.

Zusätzlich schlagen die Gruppen ein neues, steuerfreies Mobilitätsgeld vor. Dieses soll als Tarifinstrument für Beschäftigte mit hohen Fahrtkosten dienen, wobei die Arbeitgeber die Auszahlung übernehmen würden.

Unterdessen bereitet der Bundestag die Debatte über einen Gesetzentwurf vor, der die explodierenden Spritpreise eindämmen soll. Geplant sind unter anderem eine Beschränkung der Preiserhöhungen auf einmal täglich sowie verschärfte Kartellregeln gegen marktbeherrschende Mineralölkonzerne. Deutschland verzeichnete stärkere Preissprünge als viele andere Länder, was das Thema für die Abgeordneten zur Priorität macht.

Falls die Pläne verabschiedet werden, hätten Arbeitnehmer bei dienstlichen Autofahrten mehr finanzielle Entlastung. Die anstehende Bundestagsdebatte wird entscheiden, ob strengere Preiskontrollen und höhere Zuschüsse Gesetz werden. Bis dahin bleiben Autofahrer mit den steigenden Kosten an der Zapfsäule konfrontiert.

Quelle