Galeria sichert 160-Millionen-Kredit – doch Braunschweig bleibt in der Schwebe
Maximilian SchönlandGaleria sichert 160-Millionen-Kredit – doch Braunschweig bleibt in der Schwebe
Die Warenhauskette Galeria, einer der größten deutschen Kaufhauskonzerne, hat ein Darlehen in Höhe von 160 Millionen Euro erhalten, um ihre Umstrukturierung voranzutreiben. Die Zukunft der Filiale in Braunschweig bleibt jedoch ungewiss, da die Verhandlungen mit dem Gebäudeeigentümer, der Volksbank BRAWO, noch andauern.
Das Darlehen stammt vom US-amerikanischen Investmentunternehmen Gordon Brothers und ist mit einem Dreijahresplan verbunden, in dem jede Galeria-Filiale einzeln bewertet wird. Gleichzeitig laufen Kostensenkungsmaßnahmen, darunter Mietverhandlungen mit Vermietern an mehreren Standorten.
In Braunschweig führen Galeria und die Volksbank BRAWO weiterhin Gespräche. Beide Seiten arbeiten an einem gemeinsamen Konzept, um die langfristige Zukunft des Standorts zu sichern. Konkrete Details über das weitere Schicksal der Braunschweiger Filiale wurden jedoch bisher nicht bekannt gegeben.
Galeria hat die Pläne für sein gesamtes Filialnetz noch nicht abgeschlossen. Die Entscheidung über die Zukunft des Braunschweiger Standorts steht im Rahmen dieser umfassenden Prüfung noch aus.
Das 160-Millionen-Euro-Darlehen verschafft Galeria Spielraum für die notwendige Restrukturierung. In den kommenden drei Jahren wird der Konzern die Perspektiven jeder Filiale – einschließlich des Standorts Braunschweig – bewerten. Ausschlaggebend für das Ergebnis werden die weiteren Verhandlungen mit der Volksbank BRAWO und anderen Vermietern sein.
