Fünfzig Schafe erobern kurzzeitig einen Penny-Markt in Bayern
Margret auch SchlauchinFünfzig Schafe erobern kurzzeitig einen Penny-Markt in Bayern
Eine Herde von fünfzig lebenden Schafen irrte Anfang dieses Monats in einen Penny-Markt in Bayern. Die ungewöhnlichen Besucher sorgten für eine kurze Unterbrechung des Betriebs, verließen das Geschäft aber wieder, ohne dass Menschen oder Tiere zu Schaden kamen.
Die Schafe betraten das Geschäft in Burgsinn am 4. Januar 2025. Wie ihr Hirte, Marcel Eggert, berichtete, war eine Gruppe von etwa dreißig Tieren seiner Aufsicht entkommen und hatte sich einer anderen Herde in der Nähe angeschlossen. Gemeinsam drangen sie in den Supermarkt ein und durchstreiften rund zwanzig Minuten lang die Gänge.
Mitarbeiter leiteten die Tiere zügig nach draußen. Verletzungen gab es keine, und der Supermarkt stellte Eggert auch keine Rechnung für die Aufräumarbeiten. Stattdessen bot der Regionalleiter an, die Schafe ein ganzes Jahr lang zu sponsern.
Der Vorfall endete friedlich – alle fünfzig Schafe kehrten wohlbehalten zu ihrem Hirten zurück. Dank des Angebots des Supermarkts, die künftigen Kosten zu übernehmen, ist die Herde für das gesamte Jahr 2025 abgesichert. Seither wurden keine weiteren Störungen gemeldet.