05 June 2026, 19:43

Fulda testet 24-Stunden-Gründung für Unternehmen als digitale Vorreiterin

Schnellere Grundlagen: Fulda wird Pilotstandort

Fulda testet 24-Stunden-Gründung für Unternehmen als digitale Vorreiterin

Fulda als eine von neun Pilotstädten für vereinfachte Unternehmensgründung ausgewählt

Fulda wurde als eine von neun Modellkommunen für ein neues Projekt ausgewählt, das die Gründung von Unternehmen erleichtern soll. Die Initiative „Schnell gegründet“ erprobt ein vollständig digitales Verfahren, mit dem Unternehmer ihr Gewerbe innerhalb von 24 Stunden anmelden können. Die Stadt arbeitet dabei mit Petersberg, dem Land Hessen und Bundesbehörden zusammen, um Bürokratie abzubauen und Abläufe zu beschleunigen.

Das Vorhaben vereint Fulda, die benachbarte Gemeinde Petersberg und verschiedene staatliche Ebenen. Ziel ist es, ein nahtloses digitales System für die Unternehmensregistrierung zu schaffen, das Papierkram und Verzögerungen reduziert. Durch die Bündelung von Verwaltungsdienstleistungen im Netz, die Optimierung von Registerverbindungen und die Anwendung des „Once-Only-Prinzips“ müssen Gründer künftig dieselben Angaben nicht mehr mehrfach einreichen.

Die Beteiligung Fuldas sendet ein klares Signal für den Modernisierungskurs der Region. Als Pilotstandort sammelt die Stadt praktische Erfahrungen, die helfen sollen, das Verfahren in Hessen und darüber hinaus zu verbessern. Gleichzeitig soll die Initiative das Wirtschaftswachstum fördern, indem Selbstständigkeit durch schnellere, transparente und vollständig digitale Schritte zugänglicher wird.

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Neben der Beschleunigung liegt der Fokus auf der Entlastung von Verwaltungsaufwand. Zeitersparnis und schlankere Prozesse sollen Deutschland wettbewerbsfähiger machen. Die Zusammenarbeit zwischen kommunalen, Landes- und Bundespartnern stellt sicher, dass die in Fulda gewonnenen Erkenntnisse bundesweit genutzt werden können.

Das Projekt „Schnell gegründet“ läuft in Fulda und Petersberg; die Ergebnisse werden die künftige Unternehmensregistrierung in Hessen prägen. Bei Erfolg könnte das 24-Stunden-Digitalverfahren zum Vorbild für andere Regionen werden. Langfristig sollen nachhaltige Verbesserungen für Gründer geschaffen und die Wirtschaft durch modernisierte Verwaltungsleistungen gestärkt werden.

Quelle