Friedland bleibt Tor für Spätaussiedler – doch die Zahlen schwanken stark
Margret auch SchlauchinFriedland bleibt Tor für Spätaussiedler – doch die Zahlen schwanken stark
Friedland bleibt zentraler Ankunftsort für Spätaussiedler in Deutschland
Das Durchgangslager, das Neuankömmlingen den Start in den Integrationsprozess erleichtert, verzeichnet seit Jahren schwankende Zahlen. Aktuelle Daten zeigen bei verschiedenen Gruppen sowohl rückläufige als auch steigende Trends.
Anfang der 2000er-Jahre wurden in Friedland jährlich noch über 38.000 Menschen aus Kasachstan registriert. Bis 2010 sank diese Zahl drastisch auf 508. Der Rückgang setzte sich fort: 2012 wurden nur noch 422 kasachische Spätaussiedler erfasst.
2024 gab es einen leichten Anstieg auf etwa 2.546 registrierte Personen aus Kasachstan. 2025 fiel die Zahl jedoch wieder auf 1.079 – ein Muster, das den generellen Abwärtstrend der vergangenen 15 Jahre widerspiegelt.
Insgesamt wurden 2025 in Friedland 4.238 Spätaussiedler bearbeitet. Neben den 1.079 aus Kasachstan kamen 2.562 aus Russland, 381 aus der Ukraine und 80 aus Kirgisistan. Das Lager bleibt erste Anlaufstelle für diejenigen, die im Rahmen des deutschen Spätaussiedlerprogramms anreisen.
Die Gesamtzahl der in Friedland eintreffenden Spätaussiedler schwankt seit einigen Jahren. Während die Zahlen aus Kasachstan tendenziell sinken, stellen andere Gruppen – insbesondere aus Russland – weiterhin einen bedeutenden Anteil. Das Lager bleibt ein zentraler Baustein der deutschen Integrationsbemühungen für diese Neuankömmlinge.






