22 March 2026, 22:20

Falsche Kanzlei betrugsrecht.de täuscht Krypto-Opfer mit Rückhol-Versprechen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien monatlich Hunderte von Dollar kosten können.

Falsche Kanzlei betrugsrecht.de täuscht Krypto-Opfer mit Rückhol-Versprechen

Betrügerische Kanzlei betrugsrecht.de zielt auf deutsche Opfer von Kryptowährungsbetrug ab

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Die gefälschte Anwaltskanzlei betrugsrecht.de lockt deutsche Geschädigte von Kryptowährungsbetrug in die Falle. Die Masche überredet Opfer, Bitcoin unter dem Vorwand einzuzahlen, verlorene Gelder zurückzuerstatten. Behörden warnen, dass solche "Rückhol"-Betrüge bundesweit immer häufiger auftreten.

Die Website betrugsrecht.de gibt vor, auf die Wiederbeschaffung gestohlener Krypto-Vermögenswerte spezialisiert zu sein. Sie wirbt mit einer kostenlosen Fallprüfung, einem engagierten Juristenteam und einem "No-Win-No-Fee"-Service. Doch die angegebene Adresse beherbergt zwar mehrere Unternehmen – doch keines davon trägt den Namen der angeblichen Kanzlei.

Die Domain wurde am 24. Dezember 2025 verlängert, wobei die Eigentümerdaten in öffentlichen Registern verborgen bleiben. Fotos der Mitarbeiter sind KI-generiert, und der angebliche Gründer, Dr. Thomas Weber, lässt sich unter der genannten Adresse nicht verifizieren.

Opfer werden dazu gedrängt, ein Konto beim Krypto-Dienstleister Kraken zu eröffnen und 0,1 Bitcoin (etwa 6.000 Euro) als Vorauszahlung zu überweisen. Sobald die Zahlung erfolgt ist, brechen die Betrüger den Kontakt ab oder fordern weitere Zahlungen – die Verluste der Geschädigten steigen. Deutsche Behörden warnen seit Langem vor solchen Betrugsmaschen, doch exakte Zahlen zu gemeldeten Fällen liegen nicht vor.

Experten betonen, dass die Rückverfolgung gestohlener Kryptowährungen aufgrund der Blockchain-Technologie äußerst schwierig ist. Sie raten Betroffenen, schnell zu handeln: Anzeige bei der Polizei erstatten, jeden Kontakt zu den Betrügern abbrechen und alle Beweise sichern.

Der Fall betrugsrecht.de zeigt die Gefahren gefälschter "Rückhol"-Dienste im Krypto-Bereich. Opfer verlieren zusätzliches Geld, nachdem ihnen Hilfe versprochen wurde, die nie eintrifft. Die Behörden mahnen weiterhin zur Vorsicht bei unaufgeforderten Angeboten zur finanziellen Schadenswiedergutmachung.

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