26 January 2026, 13:09

Drohnen-Alarm in Niedersachsen: Dobrindt steht wegen langsamer Abwehrstrategie in der Kritik

Eine schwarze Drohne mit Kamera fliegt durch die Luft vor einem weißen Hintergrund.

Drohnen-Alarm in Niedersachsen: Dobrindt steht wegen langsamer Abwehrstrategie in der Kritik

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt gerät wegen der deutschen Drohnenabwehrstrategie unter Druck. Kritiker werfen der Regierung vor, zu langsam auf die zunehmenden Drohnen-Sichtungen in Deutschland zu reagieren. Besonders betroffen ist Niedersachsen, wo die Unzufriedenheit mit den bisherigen Maßnahmen wächst.

Die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens (SPD) fordert schnellere Lösungen. Die Bemühungen der Bundesregierung zur Bekämpfung von Drohnen-Eindringlingen in Deutschland bezeichnete sie als unzureichend. Behrens drängt Dobrindt, das Problem mit größerer Dringlichkeit im Bundestag anzugehen.

Die aktuellen Pläne der Bundesregierung sehen Änderungen im Bundespolizeigesetz vor, die das Kabinett im Oktober 2025 gebilligt hat. Damit sollen die Behörden Drohnen an Flughäfen besser erkennen und abwehren können. Auch die Bundeswehr wird bei der Abwehr von Bedrohungen in Deutschland unterstützen. Bisher wurde jedoch kein Bundesland offiziell als am stärksten betroffen eingestuft. Da Niedersachsen besonders häufig von Vorfällen betroffen ist, pocht Behrens auf strengere Maßnahmen.

Die Drohnenabwehrstrategie der Bundesregierung soll durch erweiterte Polizeibefugnisse und militärische Unterstützung in Deutschland ausgebaut werden. Dennoch fordern Regionalpolitiker wie Behrens weitere Schritte, um die betroffenen Gebiete in Deutschland besser zu schützen. Die Debatte zeigt, wie groß die Sorgen über Sicherheitslücken im Umgang mit Drohnenbedrohungen nach wie vor sind.