Dreitägiger Streik in Niedersachsen: Straßenbauhöfe legen Arbeit nieder
Elsa JunckDreitägiger Streik in Niedersachsen: Straßenbauhöfe legen Arbeit nieder
Rund 150 Beschäftigte in Niedersachsen werden ab dem 2. Februar einen dreitägigen Streik durchführen. Die von der Gewerkschaft ver.di ausgerufene Aktion richtet sich gegen Straßenbauhöfe in Wolfenbüttel und Goslar. Sie steht im Zusammenhang mit den anhaltenden Tarifkonflikten im öffentlichen Dienst über Löhne und Arbeitsbedingungen.
Der Streik wurde am 31. Januar 2026 von ver.di angekündigt, die sich für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen einsetzt. Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr werden vom 2. bis 4. Februar die Arbeit niederlegen.
Mit Einschränkungen ist vor allem im Verkehrsmanagement zu rechnen, insbesondere bei Tunneln und Baustellen. Auch der Winterdienst, etwa das Streuen von Salz oder die Schneeräumung, könnte eingeschränkt werden. Zudem könnten geplante Straßeninstandsetzungen während der Arbeitsniederlegung verschoben werden.
Der Ausstand ist Teil der derzeit laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Ver.di schließt weitere Streiks nicht aus, falls es keine Fortschritte gibt.
Betroffen sind vor allem wichtige Verkehrsleistungen in zwei Regionen. Autofahrer müssen mit Verzögerungen rechnen, während Wartungsarbeiten verschoben werden könnten. Ob es künftig ähnliche Streiks geben wird, hängt vom Ausgang der Lohnverhandlungen ab.