DGB in Braunschweig fusioniert zu stärkerer Regionalmacht mit 228.000 Mitgliedern
Elsa JunckDGB in Braunschweig fusioniert zu stärkerer Regionalmacht mit 228.000 Mitgliedern
DGB in der Region Braunschweig wird neu strukturiert
Die Regionen Südniedersachsen-Harz und Südostniedersachsen fusionieren
- Dezember 2025, 16:19 Uhr
Schlagwörter: Finanzen, Vermögensverwaltung, Wirtschaft
Die DGB-Bezirke Südniedersachsen-Harz und Südostniedersachsen sind offiziell zu einer gemeinsamen Regionalstruktur verschmolzen. Agnieszka Zimowska, bisherige Regionalleiterin für Südniedersachsen, wurde am 6. Dezember 2025 mit großer Mehrheit zur neuen Vorsitzenden gewählt.
Die neu gebildete Region umfasst sieben Landkreise – Gifhorn, Goslar, Göttingen, Helmstedt, Northeim, Peine und Wolfenbüttel – sowie die kreisfreien Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg. Zusammen vertreten diese Gebiete 228.000 Gewerkschaftsmitglieder. Der Hauptsitz des DGB bleibt in Braunschweig, während die Standorte in Göttingen und Goslar weiterhin bestehen.
Zimowska zeigte sich stolz auf ihre neue Aufgabe und kündigte an, sich für sichere Arbeitsplätze, eine stärkere betriebliche Mitbestimmung sowie eine gerechtere und inklusivere Gesellschaft einzusetzen. Gleichzeitig dankte sie Michael Kleber, dem scheidenden Regionalleiter in Braunschweig, für dessen langjähriges Engagement.
Die Fusion soll neue Möglichkeiten für gemeinsame Kampagnen und eine engere Zusammenarbeit mit lokalen Behörden schaffen. Zudem wird die Abstimmung zwischen den Gewerkschaften gestärkt, sodass alle bestehenden Dienstleistungen – von Beratungsangeboten bis zu arbeitsmarktpolitischen Initiativen – ohne Unterbrechung fortgeführt werden.
Durch die Umstrukturierung entsteht unter Zimowskas Führung ein größeres Gewerkschaftsnetzwerk. Die erweiterte Region soll die Zusammenarbeit zwischen Städten und Landkreisen intensivieren. Sämtliche aktuellen Services und die Mitgliederbetreuung bleiben in vollem Umfang erhalten.