CDU Solingen stellt harte Fragen zur Mobbingprävention in Schulen und Kitas
Maximilian SchönlandCDU Solingen stellt harte Fragen zur Mobbingprävention in Schulen und Kitas
CDU Solingen fordert klare Antworten zur Prävention von Mobbing in Schulen und Kitas
Die CDU in Solingen drängt auf mehr Transparenz bei der Bekämpfung von Mobbing in örtlichen Schulen und Kindertageseinrichtungen. Die Sorge wächst, da digitale Gewalt – darunter Mobbing in Klassenchatgruppen – bundesweit weiter zunimmt. Vertreter der Partei verlangen nun detaillierte Zahlen zu Förderung, Verbreitung und Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen.
Aktuelle Daten zeigen, dass etwa jedes sechste Schulkind in Deutschland von Mobbing betroffen ist. Allein in Solingen könnten dies rund 2.800 Schülerinnen und Schüler sein. Die CDU fragt zudem nach, wie viele junge Menschen in der Stadt in den vergangenen drei Jahren aufgrund von Mobbing oder digitaler Gewalt medizinische oder psychologische Hilfe benötigten. Doch lokale Statistiken bleiben vage – verfügbar sind bisher nur grobe Regionaldaten, etwa dass 16,7 % der 8- bis 21-Jährigen in Deutschland Cybermobbing erlebten.
Im Mittelpunkt der Anfrage steht die Rolle von Schulsozialarbeitern und die von ihnen eingesetzten Maßnahmen. Zudem soll überprüft werden, ob die bestehenden Präventionsprogramme wie vorgesehen wirken. In den kommenden Wochen werden sich zwei zentrale Ausschüsse intensiv mit dem Thema befassen.
Bundesweit geben 21 % der 15-Jährigen an, mindestens mehrmals im Monat gemobbt zu werden. Die CDU hofft, dass ihre Fragen eine zielgerichtetere Debatte darüber anstoßen, wie Solingen Kinder und Jugendliche besser schützen kann.
Ziel des Vorstoßes ist es, Licht in die Mobbingprävention der Stadt zu bringen. Sollte die Anfrage erfolgreich sein, könnten Lücken bei Finanzierung, Unterstützungsangeboten und Programmen aufgedeckt werden. Die Ergebnisse könnten dann als Grundlage für künftige Maßnahmen gegen Mobbing in Schulen und Kitas dienen.






