14 June 2026, 02:26

CDU-Arbeitnehmerchef Radtke lehnt Gespräche mit der AfD strikt ab

Sozialflügel der CDU verwirft Überlegungen zu Gesprächen mit der AfD

CDU-Arbeitnehmerchef Radtke lehnt Gespräche mit der AfD strikt ab

Dennis Radtke, Bundesvorsitzender der CDU-Arbeitnehmerorganisation CDA, hat Gespräche mit der rechtsextremen Alternative für Deutschland (AfD) kategorisch ausgeschlossen. Seine Äußerungen erfolgten als Reaktion auf Peer Steinbrücks Forderung nach einer neuen Strategie, die auch die Festlegung „roter Linien“ für mögliche Gespräche mit der Partei umfassen soll.

Radtke zog Parallelen zwischen der AfD und Marine Le Pen sowie deren Verbündeten in Frankreich. Er warf der Partei vor, ein „anderes System, ein anderes Land, ein anderes Europa“ anzustreben. Zudem betonte er, der AfD könne nicht vertraut werden, sich von rechtsextremen Kräften oder prorussischen Positionen zu distanzieren.

Für Radtke dient der „demokratische Schutzwall“ – also die politische Isolierung der AfD – dem Schutz der demokratischen Mitte und nicht der Schwächung der Partei. Stattdessen setze er auf Glaubwürdigkeit und Bürgernähe als wirksamste Mittel gegen Extremismus.

Die Haltung des CDA-Chefs unterstreicht die ablehnende Position der CDU gegenüber jeglicher Zusammenarbeit mit der AfD. Seine Aussagen verdeutlichen, dass es der Union vorrangig um die Bewahrung demokratischer Werte geht, nicht um Verhandlungen mit rechtsextremen Gruppen. Die Frage, wie mit der AfD umgegangen werden soll, bleibt jedoch ein umstrittenes Thema in der deutschen Politik.

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