27 March 2026, 16:19

BS Energy senkt Fernwärmepreise ab 2026 – dank erneuerbarer Energien

Balkendiagramm, das den durchschnittlichen Kosten pro Kilowattstunde elektrischer Energie im Bundesland im Jahr 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

BS Energy senkt Fernwärmepreise ab 2026 – dank erneuerbarer Energien

BS Energy senkt Fernwärmepreise ab April 2026

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Ab dem 1. April 2026 reduziert BS Energy die Preise für Fernwärme. Die Anpassung folgt auf eine Umstellung der Energieerzeugung, nachdem das Unternehmen im April 2024 die Nutzung von Steinkohle eingestellt hat. Kunden profitieren nun von sinkenden Kosten, während das Unternehmen den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreibt.

Die Preissenkung betrifft zwei Haupttarife: BS Fernwärme Plus wird um etwa 4 Prozent günstiger, was für ein Mehrfamilienhaus mit 6–8 Wohneinheiten eine jährliche Ersparnis von rund 357 Euro bedeutet. Beim Tarif BS Fernwärme Klassik sinken die Kosten um etwa 2 Prozent – für ein Einfamilienhaus ergibt sich dadurch eine Ersparnis von 47 Euro pro Jahr.

BS Energy hat die Steinkohle in der Wärmeerzeugung bereits vollständig ersetzt. Mittlerweile stammen fast 35 Prozent der Fernwärme aus erneuerbaren Quellen. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen an einer langfristigen Strategie, um Versorgungssicherheit, Treibhausgasneutralität und wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten.

Strengere Vorschriften treiben die Wärmewende voran Das Bundes-Wärmeplanungsgesetz (WPG) schreibt vor, dass bis 2030 mindestens 30 Prozent der Fernwärme aus erneuerbaren Energien stammen müssen – bis 2040 sollen es 80 Prozent sein. Noch ambitionierter ist das Niedersächsische Klimaschutzgesetz (NKlimaG), das bis 2040 eine vollständige Umstellung auf Erneuerbare anstrebt. Die Preise werden halbjährlich überprüft, um Marktentwicklungen der vergangenen sechs bis zwölf Monate widerzuspiegeln.

Die aktuellen Preissenkungen sind Teil der Anpassung an verschärfte Umweltauflagen. Kunden zahlen weniger, während BS Energy den Anteil grüner Energien weiter ausbaut. Künftige Anpassungen hängen von Marktbedingungen und regulatorischen Vorgaben ab.

Quelle