Bremen und Niedersachsen: Arbeitsmarkt zeigt gegensätzliche Entwicklungen im April
Elsa JunckBremen und Niedersachsen: Arbeitsmarkt zeigt gegensätzliche Entwicklungen im April
Neue Beschäftigungszahlen für Bremen und Niedersachsen zeigen gemischte Trends. Im April verzeichnete Bremen einen leichten Rückgang bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, während Niedersachsen einen moderaten Anstieg meldete. Beide Regionen wiesen zudem Veränderungen bei den Arbeitslosen- und Unterbeschäftigtenquoten auf.
In Bremen sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im April auf 347.500. Das entspricht einem Rückgang um 800 im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig ging die Unterbeschäftigung in der Stadt um 1,8 Prozent zurück und lag bei 52.607 Personen.
Die Arbeitslosigkeit in Bremen nahm auch im Juni weiter ab. Die Zahl sank auf 42.090 (Mai: 42.454). Die Arbeitslosenquote verbesserte sich auf 11,1 Prozent.
In Niedersachsen stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im April auf 3.162.900 – ein Plus von 8.700 gegenüber dem Vorjahr. Allerdings nahm die Unterbeschäftigung im Land um 0,5 Prozent zu und erreichte 329.550 Personen.
Auch die Arbeitslosenzahlen des Bundeslandes entwickelten sich positiv. Im Juni sank die Zahl der Arbeitslosen auf 270.449 (Mai: 271.864). Die Arbeitslosenquote blieb stabil bei 6,0 Prozent.
Zusammenfassend zeigt der Arbeitsmarkt in Bremen zwar einen leichten Rückgang bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, verzeichnet aber gleichzeitig sinkende Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung. Niedersachsen hingegen konnte die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs steigern, obwohl die Unterbeschäftigung zunahm. Die Arbeitslosenquote im Land blieb unverändert bei 6,0 Prozent.
