Braunschweig diskutiert Rückkehr des Bürgeramts in die Innenstadt
Margret auch SchlauchinBraunschweig diskutiert Rückkehr des Bürgeramts in die Innenstadt
Braunschweig prüft derzeit Optionen für das Standortkonzept seines Bürgeramts. Die Stadt hatte die Dienststelle 2018 vom Zentrum in die Friedrich-Seele-Straße im Stadtteil Weststadt verlegt. Nun liegt ein neuer Vorschlag vor, das Amt wieder an einen Innenstadtstandort zurückzuverlegen.
Der Stadtrat erwägt, das Bürgeramt in die ehemaligen Räumlichkeiten der Norddeutschen Landesbank in der Dankwardstraße zu verlegen. Laut Angaben der Verwaltung erfüllt das Gebäude die grundlegenden Anforderungen für behördliche Aufgaben. Allerdings werden die Betriebskosten – insbesondere die Heizkosten – eine entscheidende Rolle bei der endgültigen Entscheidung spielen.
Ein alternativer Vorschlag sieht vor, stattdessen ein anderes leerstehendes Innenstadtgebäude umzunutzen. Das aktuelle Bürgeramt in der Weststadt bleibt vorerst geöffnet. Bereits jetzt können Bürgerinnen und Bürger viele Dienstleistungen am Standort Bohlweg 33 in Anspruch nehmen, wo allgemeine Verwaltungsangelegenheiten bearbeitet werden.
Langfristig plant die Stadt, alle Dienstleistungen im frisch sanierten Rathaus zu bündeln. Dabei müssen noch Herausforderungen wie Denkmalschutz, Barrierefreiheit und die Steuerung der Besucherströme gelöst werden.
Gleichzeitig baut Braunschweig sein digitales Angebot für die Bürger weiter aus. Die Entscheidung über den künftigen Standort des Bürgeramts wird von Kosten- und Praktikabilitätsgesichtspunkten abhängen. Bis dahin bleiben die bestehenden Standorte in Betrieb.






