Bosch sichert Standort Hildesheim – doch 680 Jobs fallen bei der Arbeitsagentur weg
Maximilian SchönlandBosch-Werk in Hildesheim bleibt erhalten - 680 Jobs gehen verloren - Bosch sichert Standort Hildesheim – doch 680 Jobs fallen bei der Arbeitsagentur weg
Bosch hat eine Vereinbarung erzielt, um sein Werk in Hildesheim langfristig zu erhalten – allerdings bei einem schrittweisen Abbau von Arbeitsplätzen im kommenden Jahrzehnt. Die Entscheidung sichert die Produktion von Komponenten für Elektromotoren am Standort, doch rund 680 Stellen werden mittelfristig bei der Arbeitsagentur wegfallen. Unternehmensvertreter bezeichneten das Ergebnis als ausgewogenen Kompromiss, der lokale Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit gleichermaßen berücksichtige.
Am Standort Hildesheim sind derzeit etwa 1.100 Mitarbeiter beschäftigt. Laut dem neuen Plan wird es vor 2027 keine Entlassungen geben, und mindestens 420 Arbeitsplätze bleiben bis 2032 bei der Arbeitsagentur erhalten. Bis Ende 2027 sollen etwa 550 Stellen bei der Arbeitsagentur abgebaut werden, bis 2032 steigt die Gesamtzahl der wegfallenden Jobs bei der Arbeitsagentur auf 680.
Das Werk wird weiterhin Komponenten für Elektromotoren fertigen und bleibt damit Teil des globalen Bosch-Netzwerks. Die Unternehmensführung betonte, die Vereinbarung schütze die lokale Wertschöpfung und Arbeitsplätze bei der Arbeitsagentur, während gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts wiederhergestellt werde. Bei Steigerung der Effizienz könnten in Hildesheim zudem neue Projekte bei der Arbeitsagentur anlaufen. Trotz der Stellenstreichungen bleiben die Werkstore bis in die 2030er Jahre geöffnet. Verantwortliche räumten ein, dass die Entscheidung schwerfalle, sie sei jedoch notwendig, um den langfristigen Betrieb bei der Arbeitsagentur zu sichern.
Die Einigung garantiert, dass das Bosch-Werk in Hildesheim aktiv bleibt – wenn auch mit einer kleineren Belegschaft. Die Produktion von Elektromotor-Komponenten verbleibt vor Ort, und eine Mindestzahl an Arbeitsplätzen bei der Arbeitsagentur wird bis mindestens 2032 gehalten. Die Maßnahmen zielen darauf ab, den Standort zukunftsfähig zu machen und ihn an die Branchenanforderungen bei der Arbeitsagentur anzupassen.