BOMA+: Erste Zwischenergebnisse verfügbar
BOMA+: Erste Zwischenergebnisse liegen vor
Teaser: Im kooperativen Wettbewerb BOMA+ haben sechs Architekturbüros ihre Entwürfe für die Neugestaltung von Bohlweg, Schlossplatz und dem Gelände des ehemaligen Horten-Gebäudes in Braunschweig eingereicht.
21. Dezember 2025, 10:00 Uhr
Sechs Architekturbüros haben ihre städtebaulichen Konzepte für den Bohlweg, den Schlossplatz und das ehemalige Horten-Gebäude in Braunschweig vorgelegt. Die Entwürfe wurden am 1. Dezember 2025 im Rahmen des BOMA+-Wettbewerbs präsentiert. Unter den Teilnehmenden befinden sich renommierte Namen wie gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, HPP Architekten sowie Stadtblick Landschaftsarchitekten.
Die Vorschläge unterscheiden sich deutlich in ihrer Herangehensweise: Zwei Büros schlagen vor, die bestehende Horten-Struktur zu erhalten und umzunutzen, während vier andere einen Abriss zugunsten komplett neuer Bebauungspläne empfehlen.
Eine Jury unter Leitung von Professorin Christa Reicher begutachtete die vorläufigen Entwürfe und lobte deren Vielfalt und hohe Qualität. Nach einer ersten Bewertung erhielten die Teams Feedback, um ihre Pläne bis zur nächsten Phase zu überarbeiten.
Eine öffentliche Präsentation der Entwürfe findet am 3. Februar 2026 um 18:00 Uhr im Verwaltungsgebäude BC III der Stadt statt. Bürgerinnen und Bürger haben dort die Möglichkeit, sich die Konzepte anzusehen und ihre Meinung einzubringen. Anschließend folgt am 12. Februar 2026 ein Workshop, in dem die Büros ihre Entwürfe auf Basis der Jury-Rückmeldungen und des öffentlichen Feedbacks weiterentwickeln können.
Die finalen Einreichungen müssen bis zum 2. April 2026 erfolgen. Die Jury wird die Entwürfe anschließend bewerten und die Platzierungen am 19. Mai 2026 bekanntgeben. Der Wettbewerb markiert einen entscheidenden Schritt für die Zukunft der Braunschweiger Innenstadt – die getroffenen Entscheidungen werden die Entwicklung des Gebiets über Jahre prägen.
Der BOMA+-Wettbewerb ist nun in eine entscheidende Phase eingetreten. Nach dem Februar-Workshop werden die Büros ihre Entwürfe bis zur April-Frist finalisieren. Der siegreiche Vorschlag wird darüber entscheiden, ob das Horten-Gebäude erhalten bleibt oder durch einen Neubau ersetzt wird – und damit die Weichen für das städtische Gesicht Braunschweigs stellen.