Bieterduell um VW-Tochter Everllence erreicht die entscheidende Phase
Maximilian SchönlandBieterduell um VW-Tochter Everllence erreicht die entscheidende Phase
Der Bieterwettstreit um den Schiffsmotorenhersteller Everllence von Volkswagen nähert sich dem Ende. Das Unternehmen plant, einen 51-Prozent-Anteil an der Sparte zu veräußern, die auf etwa 8,5 Milliarden Euro geschätzt wird. Noch im Rennen um die Mehrheit sind die Private-Equity-Firmen CVC, Bain und EQT.
Die potenziellen Käufer präsentieren in dieser Woche dem Volkswagen-Management ihre Angebote. Das Verfahren schreitet zügig voran – die finalen Gebote werden in der ersten Juliwoche erwartet. Eine Entscheidung könnte bereits in dieser Woche fallen, mit dem Ziel, den Verkauf vor dem 20. Juli abzuschließen.
EQT geht dabei einen ungewöhnlichen Weg und bildet ein Konsortium mit Porsche SE, dem größten Volkswagen-Aktionär, sowie Katar, einem weiteren bedeutenden Investor. Für heute, Freitag, sind Gespräche mit Betriebsratsvertretern angesetzt. Der Preis allein könnte aufgrund einer besonderen Stimmverteilung im Aufsichtsrat von Volkswagen nicht das einzige Ausschlaggebende sein.
Volkswagen drängt auf einen zügigen Abschluss der Transaktion. Die finale Wahl wird bestimmen, wer die Kontrolle über die Mehrheit an Everllence übernimmt. Das Ergebnis wird sowohl von finanziellen als auch von strategischen Überlegungen abhängen.






