31 December 2025, 04:53

Betrüger geben sich als DKB-Mitarbeiter aus – Senioren im Visier der Kriminellen

Eine Luftaufnahme einer Stadt mit Gebäuden, Türmen, Kraftfahrzeugen, Werbetafeln, Schildern, Straßen, Bäumen, Straßenlaternen, Menschen, Verkehrszeichen und Informationsschildern unter einem klaren Himmel.

Betrüger geben sich als DKB-Mitarbeiter aus – Senioren im Visier der Kriminellen

Die Polizei in Delmenhorst warnt vor einer zunehmenden Welle von Betrugsversuchen, die sich gezielt gegen Senioren richten. Unbekannte Anrufer geben sich als Bankmitarbeiter oder Polizisten aus, um ihre Opfer zur Herausgabe von Geld oder persönlichen Daten zu bewegen. Die Ermittlungen zu diesen Betrugsfällen laufen derzeit auf Hochtouren.

In den letzten Wochen haben Betrüger sich wiederholt als Sicherheitsmitarbeiter von DKB oder anderen Banken ausgegeben. Sie setzen die Opfer unter Druck, um Transaktionen zu autorisieren, Stornierungen zu bestätigen oder sogar EC-Karten und PINs herauszugeben. Manche Kriminelle verschicken gefälschte Briefe mit QR-Codes, die auf Phishing-Websites weiterleiten.

Zu den weiteren Maschen gehören Phishing-E-Mails oder SMS-Nachrichten, in denen Empfänger aufgefordert werden, auf Links zu klicken, Anhänge zu öffnen oder Aktivierungsgrafiken für die photoTAN-Authentifizierung weiterzugeben. Zudem locken Betrüger mit vermeintlich hohen Renditen bei Investitionen in Kapitalmärkte oder Kryptowährungen – Geld, das in Wahrheit nie angelegt wird.

Die Behörden raten dringend davon ab, vertrauliche Daten wie Passwörter, PINs oder TAN-Codes per E-Mail, SMS oder Telefon preiszugeben. Stattdessen sollte man sich nicht unter Druck setzen lassen und keine überstürzten finanziellen Entscheidungen treffen. Zudem wird empfohlen, auf allen Geräten aktuelle Sicherheitssoftware zu nutzen.

Die Ermittlungen zu den Betrugsversuchen dauern an, bisher konnten keine konkreten Täter ermittelt werden. Polizei und Banken appellieren an die Bevölkerung, wachsam zu bleiben und unaufgeforderte Angebote oder Anfragen kritisch zu hinterfragen. Durch das sofortige Melden verdächtiger Aktivitäten können weitere finanzielle Schäden verhindert werden.