Berlin plant Internationale Bauausstellung 2034 bis 2037 am S-Bahn-Ring
Maximilian SchönlandBerlin plant Internationale Bauausstellung 2034 bis 2037 am S-Bahn-Ring
Berlin wird von 2034 bis 2037 eine Internationale Bauausstellung (IBA) ausrichten
Der Architekten- und Ingenieurverein Berlin-Brandenburg (AIV) begrüßt die Entscheidung des Senats. Die IBA biete die Chance, drängende städtische Herausforderungen anzugehen – darunter Klimaanpassung und nachhaltige Flächennutzung. Ein besonderer Fokus liege dabei entlang des Berliner S-Bahn-Rings, wo Übergangsbereiche zwischen Innenstadt und äußerem Stadtgebiet neu gestaltet werden könnten.
Die IBA war zunächst nicht der Favorit unter Berlins Großprojekten. Anders als die Bewerbung um die Olympischen Spiele, für die es noch immer kein konkretes Konzept gibt, verfügt die Ausstellung nun jedoch über einen festen Zeitplan. Befürworter sowohl der Olympischen Spiele als auch einer möglichen Expo argumentieren, dass sich alle drei Vorhaben ergänzen könnten. Doch die Senatsentscheidung deutet auf eine Neuausrichtung der Prioritäten hin.
Der AIV sieht in der IBA eine starke Plattform für innovative Architektur und Stadtplanung. Bis 2034 soll die Ausstellung Maßstäbe setzen, wie sich Städte weiterentwickeln – mit einem klaren Schwerpunkt auf praktischen Lösungen für zukünftige Herausforderungen.
Die IBA wird drei Jahre lang laufen, beginnend 2034, und zielt darauf ab, das städtische Gesicht Berlins neu zu definieren. Der strukturierte Zeitrahmen und die klaren Ziele des Projekts stehen im Kontrast zur Ungewissheit, die andere Großvorhaben umgibt. Bei Erfolg könnte die Ausstellung den Umgang der Stadt mit Architektur und Nachhaltigkeit über Jahrzehnte prägen.






